Seminar für Sozialtherapie
Ausbildungskonzept

Das Seminar für Sozialtherapie des Fördervereins Leben und Arbeiten bietet in Zusammenarbeit mit dem Karl-Schubert-Seminar in Stuttgart eine dreijährige praxisintegrierte Ausbildung zum:zur Heilerziehungspfleger:in  (Schulfremdenprüfung am Karl–Schubert-Seminar) an. Als Praxisstellen kommen insbesondere die sozialtherapeutischen Einrichtungen im Raum Bremen in Frage, die bereits Mitglied im Verband für anthroposophisches Sozialwesen Antropoi sind, oder eine Mitgliedschaft anstreben.




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Zugangsvoraussetzungen

 -           mittlere Reife oder vergleichbarer Abschluss (mindestens zwei Jahre alt)

-           mindestens ein Jahr Vorpraktikum

-           das vollendete 18. Lebensjahr

-           Bereitschaft zu eigenverantwortlichem Lernen und Handeln

-             ggf. Sprachzertifikat Deutsch B2

Die Aufnahme in das Seminar wird über einen gesonderten Ausbildungsvertrag geregelt.

Ziel der Ausbildung ist es:

-           die fachliche Kompetenz,

-           die soziale Kompetenz

-           und die persönliche Kompetenz

der Seminarist:innen zu stärken und zu fördern.

 

Neben staatlich geforderten Lehrinhalten wird ein besonderes Gewicht auf die anthroposophische Menschenkunde und auf künstlerische Angebote gelegt.

Der Unterricht findet modularisiert und im Blockwochenmodell statt.

Die Ausbildung umfasst einschließlich der Blockwochen am Karl-Schubert-Seminar 2000 Stunden fachtheoretischen und künstlerischen Unterricht.

Mindestens 600 Stunden fachpraktische Unterweisungen werden in Wohn- und Werkstattbereichen von verantwortlichen Praxisanleiter:innen erteilt. Mindestens 2700 Stunden praktische Mitarbeit im Werkstatt- oder Wohnbereich sind für die Ausbildung erforderlich.

Des Weiteren liegt es in der Eigenverantwortung der Seminarist:innen,
hausinterne Weiterbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen.

Im 1. Studienjahr führen die Seminarist:innen eigenverantwortlich ein Berichtsheft. Hierbei soll insbesondere das Reflektieren der eigenen Arbeit geübt und angeregt werden. Die Wochenberichte können als Grundlage für die regelmäßigen Praxisanleitungsgespräche genutzt werden.

Im 2. Studienjahr ist eine Facharbeit mit Praxisprojekt anzufertigen und durchzuführen. Diese wird im Seminar für Sozialtherapie vorgelegt, vorgestellt und benotet.

Im 3.Studienjahr finden die Prüfungen zur staatlichen Anerkennung am Karl-Schubert-Seminar statt.

Zusätzlich werden im 2. und 3. Jahr assistenzbezogene Anleitungs- und Praxisproben absolviert. Hier werden die Fähigkeiten des:der Seminaristen:in zum methodischen Arbeiten und der Reflektion überprüft. Die Anleitungs- und Praxisproben sind Bestandteil des Abschlusses am Karl-Schubert-Seminar und werden von der Praxisanleitung begleitet.

Anliegen des Seminars ist es, Sozialtherapie erfahrbar zu machen!

Deshalb ist das Ergreifen von vielseitigen Projekten z.B. Gestaltung und Durchführung eines Jahresfestes, Planung einer Ferienfahrt, Übernahme einer künstlerischen Gruppe, Erstellen und Durchführen eines Bildungsangebotes für Menschen mit Assistenzbedarf und vieles mehr ein fester Bestandteil der fachpraktischen Ausbildung.

Um vor allem die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Seminarist:innen zu fördern und zu fordern, finden regelmäßig Reflektionsgespräche mit der Praxisanleitung statt.

Hierbei geht es um einen Prozess, in dem ganz bewusst mit Selbst- und Fremdwahrnehmung umgegangen werden soll. Sowohl die Seminarverantwortlichen als auch die Praxisstellen nehmen sich aus diesem Prozess nicht heraus, sondern gewinnen ihrerseits durch die Spiegelung und Wahrnehmung der Seminarist:innen an Erkenntnis.

Um einen möglichst breiten Eindruck über die Vielfältigkeit der Sozialtherapie zu bekommen, sollten in der Ausbildungszeit mindestens ein Jahr Werkstatttätigkeit und ggf. der Wechsel in eine andere Gemeinschaft des Ausbildungsverbundes beinhaltet sein.

Durch Zusammenarbeit und Austausch auf Seminarebene findet auf einer zusätzlichen Ebene eine stärkende Vernetzung der anthroposophischen Einrichtungen in der Region statt.

Anlagen: Seminarordnung; Konzept zum Nachteilsausgleich

Folgende Gemeinschaften wirken als Praxiseinrichtungen derzeit an der Ausbildung mit:

Mitwirkende Praxiseinrichtungen

 

 johannishag schriftzug Lebensgemeinschaft Johannishag
Meinershagener Str. 19 a
27726 Worpswede
 parzival hof Parzival-Hof
Am Mühlenberg 24
28870 Ottersberg
 logo nsh Niels-Stensen-Haus
Worphausener Landstr. 55
28865 Lilienthal
Logo farbig Tragende Gemeinschaft
Schafwinkler Dorfstr. 3 - 5
27308 Kirchlinteln
bremer lebensgemeinschaft Bremer Lebensgemeinschaft
Horner Heerstr. 19 - 21
28359 Bremen
 birkenhof logo

Lichtblick
Wahlde 6
49434 Neuenkirchen-Vörden

ovel werk print cmyk 

Westflügel
Nordwohlder Straße 59
28857 Syke

 lichtblick logo

Gut Adolphshof Sozialtherapie
Gut Adolphshof 1e
31275 Lehrte-Hämelerwald

 IWS Logo1 Ita Wegman Schule
Cordinger Str. 39
29699 Bomlitz/Benefeld
 Logo ZL eV RGB

Stiftung Lebensräume
Ovelgönner Mühle
KIrchenstrasse 45
26939 Ovelgönne

Adolphshof Sozialtherapie 2

Hermann Jülich Werkgemeinschaft
Dorfstrasse 27
22929 Hamfelde

 Logo ZL eV RGB

Bauckhof Stütensen
Stütensen 2
29571 Rosche

logo bauckhof

ZusammenLeben e.V.
Wohldorfer Damm 20
22395 Hamburg

ovel werk print cmyk 

Eichenhof Sozialtherapeutische Lebensgemeinschaft e.V.
Auf dem Felde 14
25486 Alveslohe

   

Bewerben und Kontakt
Bitte sende Deine Bewerbung an:

Seminar für Sozialtherapie des Fördervereins Leben und Arbeiten e.V.
Worphauser Landstraße 55
28865 Lilienthal


Tel.: 04208/299-0
Fax: 04208/299-144

Kontakt:
Seminar für Sozialtherapie

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